Dance Scene - Autographed Panoramic Display







 

Dance Scene - Autographed Panoramic Display

Im Rahmen ist das Farbfoto mit seidenmatter Oberfläche, das Vincent Vega und Mia Wallace beim gemeinsamen Tanz in Quentin Tarantinos Filmklassiker Pulp Fiction zeigt; signiert mit blauem Filzstift von John Travolta und Uma Thurman. Das ganze wurde gerahmt und hinten befindet sich das Echtheitszertifikat. Der Rahmen hat die Maße von 130cm breit und 77cm hoch. Habe mir das gute Stück aus den USA kommen lassen, wo der der Versand schon über 1k Euro gekostet hat, kam in einem riesigen Holzpaket.

Der Tanz zwischen John Travolta und Uma Thurman in „Pulp Fiction“ ist der vielleicht ikonischste Moment in Quentin Tarantinos 90er-Jahre-Kultfilm. In Quentin Tarantinos 90er-Jahre-Kulthit „Pulp Fiction“ gibt es so viele ikonische Momente, dass man sie kaum alle aufzählen kann. Zahlreiche Szenen und Dialoge sind in die Popkultur-Geschichte eingegangen und wurden hundertfach zitiert. Eine der berühmtesten Sequenzen des Films ist das Date von Vincent Vega (John Travolta) und Mia Wallace (Uma Thurman) im Jack Rabbit Slim's Restaurant, das in einem so unbeholfenen wie coolen und eleganten Tanz zu Chuck Berrys „You Never Can Tell“ gipfelt. Wahrscheinlich hat nahezu jeder die Szene sofort im Kopf – weniger bekannt ist allerdings, wo Tarantino seine Inspiration zu einer der legendärsten Tanzszenen der Filmgeschichte hergenommen hat!

Dass sich der „Kill Bill“-Regisseur aus einer Vielzahl von Quellen und Einflüssen bedient, um daraus in der Regel etwas komplett eigenes zu machen, ist kein Geheimnis. Alte Martial-Arts-Filme stehen bei seinen Filmen ebenso Pate wie Spaghetti-Western oder Gangsterfilm-Klassiker, und auch aus seiner Liebe zu klassischen Fernsehserien aus den 60er Jahren hat der Star-Regisseur nie einen Hehl gemacht. Mit seiner Hauptinspiration für die Tanzszene aus „Pulp Fiction“ hätten allerdings selbst eingefleischte Tarantino-Fans nicht gerechnet... Ein eher naheliegender Einfluss ist Anna Karinas Tanz in Jean-Luc Godards Nouvelle-Vague-Klassiker „Die Außenseiterbande“, nach dem Tarantino auch seine gemeinsam mit Lawrence Bender gegründete Produktionsfirma A Band Apart benannt hat. Überraschender hingegen ist, dass auch ein Disney-Klassiker als Vorlage für die Twist-Szene diente – nämlich „Aristocats“!

In der Graham Norton Show verriet der Filmemacher, dass sich in dem Tanz vor allem auch die Unterschiede zwischen den beiden Figuren ausdrücken sollten – der leicht unsichere, steife Vincent auf der einen Seite und die unbekümmerte, lebhafte Mia auf der anderen. Für die Uma-Thurman-Figur fand Tarantino die passende Vorlage ausgerechnet in einer Zeichentrick-Katze. „Wenn Vince sich dreht, wollte ich, dass er dabei ganz starr ist“, erzählt Tarantino im Interview. „Aber wenn Mia sich dreht, hatte ich Duchesse aus ,Aristocats' im Kopf.“

Duchesse (abgeleitet vom englischen Wort für „Herzogin“) ist die weibliche Hauptfigur in dem 70er-Jahre-Disney-Klassiker über musizierende Katzen. Sie verliebt sich in einen Straßenkater und gilt als ganz besonders elegante Katze, was sie mehrmals auch beim Tanzen unter Beweis stellt. Diese Enthüllung zeigt einmal mehr: Es gibt wohl nichts, woraus der „Django Unchained“-Macher keinen Tarantino-Moment zaubern könnte!

Die Inspiration zu «Pulp Fiction» holte sich Tarantino in erster Linie von amerikanischen Groschenromanen der 30er- und 40er-Jahre. Der Autorenfilmer hat eine Vorliebe für das Populäre und Billige als Basis seiner raffinierten Erzählkunst. Diese Haltung ist typisch für die Postmoderne, in der die Werke der Hoch- und Unterhaltungskultur als gleichrangig gelten.

Dank Tarantino gehört das Zitieren von Populärkultur im Kino mittlerweile zum guten Ton. Und kaum ein Film wird häufiger zitiert als «Pulp Fiction». Die Gangsterfilm-Hommage ist längst selbst eine Ikone der Massenkultur. Nachhaltig verändert hat sich auch das Figurenspektrum. Seit dem Erfolg von Tarantinos ambivalenten Helden ist es deutlich breiter geworden.

Davon profitieren vor allem die Schauspieler. Keiner weiss das besser als John Travolta. Vor «Pulp Fiction» hatte den einstigen Disco-Helden niemand mehr ernst genommen. Mangels guter Rollenangebote war er nur noch in seichten Komödien aufgetreten. Erst Tarantinos Geniestreich hat ihn zurück in Hollywoods A-Liga katapultiert.

 
 
 



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