


Der Druck, basiert auf einem mittelalterlichen Basis, um es älter aussehen zu lassen. Das zentrale Bild wird in ein
gealterten hölzernen Bilderrahmen eingesetzt.
Kreuzigung, aus dem Orient stammende, bei vielen antiken Völkern übliche Art der Hinrichtung von Männern, die oft im Aufspießen oder
Aufhängen am einfachen Pfahl bestand, bei den Römern aber, die sie wahrscheinlich von den Karthagern übernahmen, meist im Annageln
oder Anbinden an Pfahl und Querholz. Nach römischem Recht wurde die Kreuzigung
als entehrende Todesstrafe über Schwerverbrecher verhängt. Der Verurteilte musste selbst das Querholz zur Richtstätte tragen, wo
er vor der Kreuzigung ausgepeitscht wurde. Ein Holzklotz in der Mitte des Pfahls stützte den hängenden Körper und
verhinderte einen raschen Tod.

Die Kreuzigung war keine schnelle Hinrichtung, sondern sollte den Delinquenten langsam töten. Sie sollte als abschreckendes
Beispiel dienen. Zumeist wurde dem Gekreuzigten noch mittels eines Schwammes über mehrere Tage hin etwas Wasser verabreicht,
um ihn über längere Zeit am Leben zu erhalten und somit seine Qualen zu verlängern. Oftmals bestachen Angehörige die Henker,
dem Gekreuzigten die Beine zu brechen, um den Tod durch Ersticken zu beschleunigen, da er sich dann nicht mehr abstützen konnte.
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Nach dem Eintritt des Todes wurde
zumeist mittels einer Lanze durch einen Stich in den Bauch sichergestellt, dass der Hingerichtete auch wirklich tot war. Die
Verurteilten wurden streng bewacht, bis die Strafe vollzogen war. Römische Wachmänner mussten selbst mit der Todesstrafe rechnen,
wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllten und die Flucht eines zum Tode Verurteilten ermöglichten.

Bilder by Indy Magnoli:
